Bodenarbeit mit Ella

Arena und im Hintergrund Ella

An diesem Tag mußte ich nicht an die Longe. Meine Reitlehrerin war stolz auf mich, weil ich den Trab so gut konnte. Wir sind Bahnfiguren geritten und eine Beute, das ist ein kleiner Kreis. Wir hatten Theorie und haben mit der Ella Bodenarbeit gemacht. Ella ist eine Scheckenstute, grau mit schönen weißen Pünktchen Sie ist in Dhillon verliebt, den Scheckenhengst. Aber der ist in Melody verliebt. Zum Mittagessen gab es Nudeln und Lasagne, zum Nachtisch gab es Mini-Pfannkuchen.

Nach dem Essen waren die Kinder auf dem Spielplatz. Meine Reitfreundin und ich haben auf dem Holzpferd voltigiert und wir haben den Ramo rausgeholt und geputzt. Danach ihn noch herumgeführt. Er hatte aber keinen Bock, denn auf der Wiese vor der Koppel wollte er nicht traben und nicht Schritt gehen, sondern nur galoppieren. Da saß aber niemand drauf. Er ist auch schon ganz alt, sogar älter als Friedi.

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Pferdehof im Regen

Friedi zur Zeit als ich Voltigieren gelernt habe

Es hat stark geregnet. Deswegen mussten die Kinder die Pferde im Stall sauber machen. Meldody hat heute nicht gezickt. Sie mag mich. Sie hat heute sehr viele Leckerlis bekommen. Drei Möhren, ein Apfelstückchen. Das mit dem Trab hat besser geklappt. Sogar viel viel viel besser. Aber ich war doch noch an der Longe. Aber nur um den Trab zu üben. Am Ende haben manche Kinder auf dem Berghof zu Mittag gegessen, auch ich. Es gab Lasagne und Salat, als Nachtisch gab es Vanillepudding mit Banane und Schoko-Streusel. Das hat mir alles sehr gut geschmeckt.

Am Vormittag durfte ich Friedi in der Halle herumführen. Nach dem Essen hab ich mit dem Friedi im Stall geschmust und ihn mit Möhren gefüttert. Friedi kenne ich schon, seit ich vier Jahre alt war. Da war er das Pferd, auf dem ich Voltigieren gelernt habe. Jetzt ist er schon eine alter Opa und muss nicht mehr die Kinder herumtragen.

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Reitabzeichen 10

Heute war mein erster Tag im Ferienkurs auf dem Berghof. Es gibt keine Jungs in unserer Gruppe. Jedes Kind reitet auf einem eigenen Pferd, ich reite auf der Melody. Sie ist eine Stute. Melody ist eine alte Zicke, beim Putzen steht sie nicht ruhig. Ich habe gedacht, als wir Trab geritten sind, dass ich gleich runterfalle. Es hat nicht so gut geklappt. Ich mußte an die Longe und das Leichttraben mehr üben. Ich habe auch gezweifelt, ob ich das Reitabzeichen überhaupt schaffe, entweder 9 oder 10.

Nach dem Reiten hatten wir Theorie, danach durften alle Kinder die Pferde füttern und danach sind wir Mittagessen gegangen. Ich freue mich schon auf morgen, obwohl es regnen soll.

Molly, ein Wildpferd

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Zsazsa’s Putzkasten

Warum braucht man einen Putzkasten? Weil es auf manchen Pferdehöfen keine vollständigen Zubehör-Sets für die Reitschülerinnen gibt und wenn man kein vollständiges Zubehör hat, kann man sein Pferd nicht mehr so gut putzen. Mein Putzkasten war eigentlich ein Weihnachtsgeschenk, aber ich darf ihn schon jetzt benutzen.

Wie heißen die einzelnen Teile?

  1. Wurzelbürste aus Plastik oder Metall. Damit macht man die feste Matschepampe im Fell weg, mit der sich das Pferd nach dem letzten Regen auf dem Paddock eingeschmiert hat.
  2. Gesichtsbürste, um das Pferdegesicht sauber zu machen. Aber nicht die Augen, denn dafür nimmt man einen Schwamm.
  3. Kardätsche für das Fell und auch die Hufe, um den groben Staub weg zu machen. Immer nach der Fellrichtung bürsten!
  4. Striegel aus Gummi oder Plastik. Damit macht man den feinen Staub weg und man soll immer kreisförmig auf dem Fell bürsten. Man kann den Striegel an der Kardätsche abstreifen und sauber machen.
  5. Hufkratzer mit einer Hufbürste dran. Damit geht das Stroh und die Pferdeäpfel weg, in die das Pferd unterwegs getreten ist. Vorsicht! Beim Hufe auskratzen darf man nie hinter das Pferd gehen, sondern immer nur von der Seite. Sonst kickt dir das Pferd den Huf ins Gesicht.
  6. Mähnenbürste oder Kamm aus Plastik oder Metall. Damit wird die Mähne sauber und glatt gebürstet. Aber der Schweif wird nicht mit der Bürste bearbeitet, sondern mit den Händen werden die Haare auseinander gekräckelt.
  7. Wenn es im Putzkasten noch Haargummis und einen Ölpinsel gibt, dann ist es auch gut, aber ich weiß noch nicht so genau, wie man die verwendet.

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Die Geschichte von Stanislaus

An diesem Tag schien die Sonne durch das Fenster des Hauses. Die Maus Stanislaus wachte auf und ging zum Frühstück. Danach wollte Stanislaus die Stadt erkunden. Er fand einen Pferdehof, der hieß Berghof. Dort sah er die Kinder reiten. Er dachte, ich möchte auch reiten. Da kam ihm ein Mädchen entgegen mit einem Pferd am Führstrick. Das Pferd hieß Freezieboy und das Mädchen Adea. Die beiden gingen zum Putzplatz. Stanislaus fragte, ob er helfen kann, das Pferd zu putzen. Adea war erst einmal überrascht, dass eine Maus überhaupt sprechen kann, und Freezieboy schnaubte verwundert. Doch dann sagte Adea, dass er sogar auf Freezieboy reiten kann. Und so lernte Stanislaus reiten auf Freezieboy.

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Melody Zickmaul

Melody lebt auf dem Berghof. Sie ist weiß, hat einen langen Schweif und ist mittelgroß. Niemand weiß, zu welcher Pferderasse sie gehört. Beim Putzen zickt sie und schnappt und wirft den Kopf nach oben. Beim Hufe auskratzen muss man erst einmal Melody von Hals bis Huf streicheln, dann gibt sie mir erst ihren Huf. Beim Reiten ist sie meistens ganz brav, aber beim Galopp fällt manchen der Stiefel runter oder Melody bleibt einfach stehen. Im Trab bleibt sie auch manchmal stehen und sie tritt in allen Gangarten aus. Beim Absatteln ist sie sehr friedlich.

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Reiterhelm

Mein Reiterhelm hat seit heute mein ZSA-Logo hinten drauf, damit Du auch von hinten erkennen kannst, dass ich es bin, die auf dem Pferd vor Dir sitzt.

 

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